Mitglied im Deutschen Verband
der Ergotherapeuten e.V.
Januar 2005 - November 2007
Praxis für Ergotherapie R. Hanl
seit 2011
Psychologische Beraterin
Elterntrainerin für Familien
mit verhaltensauffälligen Kindern
Fortbildungen:
• ADHS/ADS
• Teilleistungsstörungen
   Dyskalkulie (Rechenschwäche)
• Sensorische Integration -
   Einführungskurs
• Entwicklungsstörungen in der
   Graphomotorik
• Entwicklungsstörungen im
   Vorschulalter
• TEACCH- Strukturierung
   als Hilfe zum Verstehen
  (Grundlagen und Praxis der
   Förderung von Menschen
   mit Autismus)
Ergotherapie
Behandelt werden Kinder und Erwachsene, die in ihren alltäglichen Fähigkeiten eingeschränkt
oder von Einschränkungen bedroht sind. Durch eine individuelle Förderung wird die
Handlungskompetenz der Patientinnen und Patienten durch Ergotherapie im Alltag gesteigert.
Um Handlungen zu planen, zu strukturieren, und auszuführen braucht das Kind verschiedene
Fähigkeiten und Fertigkeiten gleichzeitig. Aufgrund von z.B. Wahrnehmungsstörungen,
Entwicklungsverzögerungen, Koordinationsstörungen oder Defiziten im Sozialverhalten kann
die Handlungsfähigkeit eingeschränkt sein. Mithilfe von Messinstrumenten und anamnestischen
Gesprächen kann die Ergotherapie Elemente der kindlichen Handlungsfähigkeit, die für einen
Kindergarten- und Schulbesuch notwendig sind, erfassen.
Z.B. körperliche (grob-, fein-, und graphomotorische), kognitive ( z.B. Konzentration),
emotionale (z.B. Motivation) und soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Bei der Behandlung von Kindern sind mögliche Ziele der Ergotherapie:
•        Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation, der Koordination,
          der feinmotorischen Koordination und Graphomotorik
•        Entwicklung und Verbesserung von kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration,
          Aufmerksamkeit und Ausdauer, z.B. bei ADS/ADHS.
•        Unterstützung im Alltag bei vorhandener Lese-Rechtschreib-Problematik,
          Rechenschwäche (Dyskalkulie), Schulleistungsdefiziten
•        Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/ Körperwahrnehmungen
•        Entwicklung und Verbesserung von sozio-emotionalen Kompetenzen, Autismus
•        Kompensation bleibender Defizite, z.B. durch den Einsatz von Hilfsmitteln
Auch Erwachsene mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder orthopädischen
Erkrankungen werden in der Praxis oder bei Hausbesuchen behandelt.
Ergotherapie kann erforderlich sein nach einem Schlaganfall, Schädel-Hirnverletzungen,
Verletzungen der Knochen, Sehnen und Muskeln oder bei Multiple Sklerose, Rheuma u.a.
In der Neurologie und Orthopädie sind mögliche Ziele der Ergotherapie:
•        Hemmung und Abbau pathologischer Bewegungsmuster und
          Anbahnen normaler Bewegungen
•        Verbesserung der Grob- bzw. Feinmotorik
•        Verbesserung der Gleichgewichtsfunktionen
•        Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit,
          Lese- Sinnverständnis, Orientierung zu Zeit, Raum und Person usw.
•        Training von Alltagsaktivitäten zur Förderung größtmöglicher Selbständigkeit
•        Verbessern oder Erhalten der Beweglichkeit, Ausdauer und Muskelkraft,
          als auch der Sensibilität
•        Beratung zum Gelenkschutz beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen
„Die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Förderung der
Selbständigkeit meiner Patienten sehe ich als meine wichtigste
Aufgabe. Gleichzeitig sollen sie Gelerntes in den Alltag umsetzen
können. Unabdingbar bei der Therapie von Kindern ist
die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern. Denn nur durch die Unterstützung des Elternhauses
bietet Ergotherapie dem Kind eine optimale Entwicklungschance.“